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Die einmalige Begegnung: “Statsraad Lehmkuhl” und “Schulschiff Deutschland” trafen sich in Bremerhaven Bremer Großsegler wurde zum Zuschauer-Magnet
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Die Westseite des Neuen Hafen in Bremerhaven wurde während der Sail 2000 zum Anziehungspunkt für Zuschauer aus allen Ecken Deutschlands und Europas. Dort, vor dem historischen Leuchtturm, hatten hintereinander die beiden Segler “Schulschiff Deutschland” und “Statsraad Lehmkuhl” festgemacht. “Zwei ungleiche Schwestern”, die sich zum ersten Mal trafen. “Statsraad Lehmkuhl” wurde 1914 von der Bremerhavener Werft von Joh. C. Tecklenborg an den Deutschen Schulschiff-Verein abgeliefert - als “Großherzog Friedrich August”. Nach dem Ersten Weltkrieg ging der Segler zunächst an England, später wurde er nach Norwegen verkauft und “Statsraad Lehmkuhl” genannt. “Schulschiff Deutschland” entstand 1927 auf der gleichen Werft und wurde ebenfalls vom Deutschen Schulschiff-Verein in Auftrag gegeben. Obwohl “Schulschiff Deutschland” bis 1944 im Segeleinsatz war, begegneten sich die beiden Schiffe niemals. Die Organisatoren der Sail hatten es sich nicht nehmen lassen, die beiden schmucken Segler Steven an Steven an die Westseite des Neuen Hafen zu legen und damit den Freunden des Deutschen Schulschiff-Vereins, die für den 2. September 2000 zu einem Ehemaligen-Treffen eingeladen wurden, dieses besondere Schauspiel zu bieten.
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